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„Eure Kinder sind nicht eure Kinder.“


Dieser Gedanke wirkt zunächst provokant, ja fast verletzend. Und doch berührt er eine tiefe Wahrheit über das Wesen von Elternschaft, Verantwortung und den Sinn menschlicher Entwicklung. Kinder kommen nicht als Besitz zur Welt, sondern als eigenständige Seelen mit einer eigenen Geschichte, einer eigenen Aufgabe und einem inneren Wissen, das weit über das hinausgeht, was wir ihnen später beibringen.

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Als Kinder kommen wir alle lernbereit auf die Welt – offen, neugierig, empfindsam. Doch niemand war da, um uns wirklich zu lehren, wie man Mensch ist. Niemand hat uns beigebracht, wie man fühlt, ohne sich zu verschließen, wie man denkt, ohne sich zu verhärten, oder wie man lebt, ohne sich von Angst bestimmen zu lassen. Wir wurden angepasst, geformt, korrigiert. Und so sind wir später selbst nicht bereit, unsere Kinder wirklich zu unterrichten – zumindest nicht im tieferen Sinne.

Die vergessene spirituelle Sehnsucht

In jedem Kind schlummert eine spirituelle Sehnsucht. Ein leises Wissen darum, dass die Welt mehr ist als das Sichtbare, Messbare, Erklärbare. Kinder spüren Verbundenheit, bevor man ihnen Trennung erklärt. Sie fühlen Sinn, bevor man ihnen Leistung auferlegt. Doch diese Offenheit ist verletzlich.

Mit der Zeit lernen wir, uns zu schützen. Wir verhärten. Wir verschließen unser Herz und unseren Verstand vor den höheren, himmlischen Welten und beginnen, nur noch an eine unpersönliche, kalte physische Realität zu glauben. Was nicht messbar ist, gilt als unwirklich. Was nicht erklärbar ist, als naiv. Und so verlieren wir den Zugang zu jenem inneren Raum, den wir als Kinder ganz selbstverständlich kannten.

Warum also bestimmte Familien?

Wenn Kinder nicht „uns gehören“, warum werden sie dann gerade in diese Familie hineingeboren? Vielleicht, weil jede Seele Bedingungen braucht, um zu wachsen. Nicht perfekte Bedingungen – sondern passende. Manche Seelen kommen in liebevolle, stabile Familien, um Vertrauen zu vertiefen. Andere kommen in schwierige Umstände, um früh innere Stärke, Mitgefühl oder Bewusstsein zu entwickeln.

Das bedeutet nicht, dass Leid „gut“ ist oder gerechtfertigt werden sollte. Es bedeutet vielmehr, dass Entwicklung nicht immer dort geschieht, wo es bequem ist. Familien sind Lernräume – für Kinder ebenso wie für Eltern. Oft spiegeln Kinder genau jene Themen, die in einer Familie ungelöst sind. Sie tragen Fragen in sich, die gesehen werden wollen.

Elternschaft als Begleitung, nicht als Besitz

Wenn wir akzeptieren, dass Kinder eigene Seelen sind, verändert sich unser Blick auf Erziehung. Dann geht es weniger darum, zu formen, und mehr darum, zu begleiten. Weniger darum, Antworten zu geben, und mehr darum, Fragen auszuhalten. Kinder erinnern uns an das, was wir selbst verloren haben: Offenheit, Staunen, innere Wahrheit.

Vielleicht sind Kinder nicht zu uns gekommen, damit wir ihnen zeigen, wie die Welt ist – sondern damit sie uns zeigen, was wir vergessen haben.

Rückkehr zur inneren Offenheit

Die eigentliche Aufgabe besteht nicht darin, unsere Kinder „richtig“ zu machen, sondern uns selbst wieder weich zu machen. Wieder hörend. Wieder fragend. Wenn wir beginnen, unsere eigenen Verhärtungen zu erkennen, öffnen wir auch Räume für unsere Kinder, in denen sie sich nicht verschließen müssen.

Denn Kinder brauchen nicht perfekte Eltern. Sie brauchen präsente, ehrliche, lernende Menschen. Menschen, die den Mut haben zuzugeben, dass sie nicht alles wissen – und die bereit sind, gemeinsam zu erinnern, dass diese Welt mehr ist als nur Materie.

Vielleicht gehört uns also nichts an unseren Kindern – außer der Verantwortung, ihnen nicht im Weg zu stehen.

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