Anzeigen

Der Oktober verwandelt unsere Wälder in ein wahres Pilzparadies! Zwischen buntem Herbstlaub, moosbewachsenen Baumstämmen und feuchtem Waldboden erscheinen faszinierende Pilze in den unterschiedlichsten Farben und Formen.

Anzeigen

Einige sind begehrte Delikatessen, andere giftig oder so außergewöhnlich, dass sie wie kleine Kunstwerke der Natur aussehen.

Wir stellen Ihnen neun faszinierende Pilze vor, die Sie im Oktober entdecken können – und verraten, wo sie wachsen, woran man sie erkennt und welche Besonderheiten sie besitzen.

🍄 1. Schwefelporling – Das leuchtende Hähnchen des Waldes

Wissenschaftlicher Name: Laetiporus sulphureus

Schwefelporling – Das leuchtende Hähnchen des Waldes

 

Essbarkeit: Jung und gründlich gegart grundsätzlich essbar, jedoch nicht für jeden verträglich.

Der Schwefelporling gehört zu den auffälligsten Pilzen unserer Wälder. Seine leuchtend orangegelben Fruchtkörper wachsen wie übereinandergestapelte Fächer an Baumstämmen.

Wo wächst er? Vor allem an Eichen, Weiden und anderen Laubbäumen. Bei mildem Wetter kann er auch im Oktober erscheinen.

Was macht ihn besonders? Sein englischer Name „Chicken of the Woods“ stammt von seiner Konsistenz, die an Hähnchenfleisch erinnert.

Allerdings können selbst korrekt bestimmte Exemplare Unverträglichkeiten auslösen. Besonders bei Funden an Eiben ist Vorsicht geboten.

🍄 2. Gesäter Tintling – Ein ganzes Pilzdorf auf einem Baumstumpf

Wissenschaftlicher Name: Coprinellus disseminatus

Gesäter Tintling – Ein ganzes Pilzdorf auf einem Baumstumpf

 

Essbarkeit: Kein empfehlenswerter Speisepilz.

Manchmal erscheinen Hunderte oder sogar Tausende winziger Pilze gleichzeitig an einem einzigen Baumstumpf. Dieser faszinierende Anblick ist typisch für den Gesäten Tintling.

Seine kleinen, glockenförmigen Hüte sind zunächst cremefarben und werden später grau.

Wo wächst er? Auf morschem Holz, alten Baumwurzeln und feuchten Waldböden, besonders nach Regenfällen.

Was macht ihn besonders? Die riesigen Pilzgruppen sehen aus wie eine winzige Märchenstadt. Anders als viele andere Tintlinge zerfließt diese Art normalerweise nicht zu schwarzer Tinte.

🍄 3. Fliegenpilz – Der berühmteste Märchenpilz

Wissenschaftlicher Name: Amanita muscaria

Fliegenpilz – Der berühmteste Märchenpilz

Essbarkeit: Giftig – nicht verzehren!

Kaum ein Pilz ist so berühmt wie der Fliegenpilz. Sein roter Hut mit weißen Punkten macht ihn zu einem unverwechselbaren Symbol des Herbstes.

Doch Vorsicht: Regen kann seine weißen Flecken abwaschen, sodass er nicht immer wie auf klassischen Märchenbildern aussieht.

Wo wächst er? Besonders unter Birken, Kiefern und Fichten. September und Oktober gehören zu seinen wichtigsten Erscheinungszeiten.

Was macht ihn besonders? Der Fliegenpilz enthält psychoaktive Giftstoffe und spielt seit Jahrhunderten eine Rolle in Mythen, Märchen und alten Überlieferungen.

Seine Schönheit sollte ausschließlich aus sicherer Entfernung bewundert werden.

🍄 4. Totentrompete – Der geheimnisvolle Schatz im Herbstlaub

Wissenschaftlicher Name: Craterellus cornucopioides

Totentrompete – Der geheimnisvolle Schatz im Herbstlaub

Essbarkeit: Bei sicherer Bestimmung ein geschätzter Speisepilz.

Ihr Name klingt unheimlich, doch die Totentrompete gehört zu den begehrten Speisepilzen Europas.

Ihre dunklen, fast schwarzen Fruchtkörper erinnern an kleine Trompeten und sind zwischen herabgefallenen Blättern erstaunlich schwer zu entdecken.

Wo wächst sie? Vor allem in feuchten Buchen- und Eichenwäldern, häufig in größeren Gruppen.

Was macht sie besonders? Ihr intensives Aroma wird besonders in Saucen und Suppen geschätzt.

Wer eine Totentrompete entdeckt, findet oft gleich mehrere – vorausgesetzt, man schaut genau hin!

🍄 5. Steinpilz – Der König der Speisepilze

Wissenschaftlicher Name: Boletus edulis

Steinpilz – Der König der Speisepilze

Essbarkeit: Essbar bei zweifelsfreier Bestimmung.

Der Steinpilz ist einer der begehrtesten Waldpilze Europas. Sein kräftiger Stiel, der braune Hut und sein unverwechselbares Aroma machen ihn zu einem Klassiker der Herbstküche.

Wo wächst er? In Laub- und Nadelwäldern, besonders unter Buchen, Eichen, Fichten und Kiefern.

Was macht ihn besonders? Steinpilze leben in enger Partnerschaft mit Bäumen. Sie helfen bei der Aufnahme von Wasser und Mineralstoffen und erhalten dafür Zucker.

Besonders nach milden, feuchten Tagen können im Oktober zahlreiche Exemplare erscheinen.

Allerdings gibt es ähnliche Röhrlinge, darunter giftige Arten. Eine sichere Bestimmung ist deshalb unverzichtbar.

🍄 6. Klebriger Hörnling – Die goldene Koralle des Waldes

Wissenschaftlicher Name: Calocera viscosa

Klebriger Hörnling – Die goldene Koralle des Waldes

Essbarkeit: Ungenießbar.

Dieser außergewöhnliche Pilz sieht eher aus wie eine winzige Koralle als wie ein gewöhnlicher Pilz.

Seine leuchtend gelben bis orangefarbenen, verzweigten Fruchtkörper bilden kleine, geweihartige Strukturen.

Wo wächst er? Auf morschem Nadelholz, besonders auf alten Fichten- und Kiefernstümpfen.

Was macht ihn besonders? Seine Oberfläche ist klebrig und gummiartig. Besonders bei feuchtem Herbstwetter leuchten seine Farben intensiv.

Der Klebrige Hörnling ist ein wunderbares Fotomotiv und zeigt, wie fantasievoll die Natur sein kann.

🍄 7. Schmetterlingstramete – Ein Pilz in den Farben des Regenbogens

Wissenschaftlicher Name: Trametes versicolor

Schmetterlingstramete – Ein Pilz in den Farben des Regenbogens

Essbarkeit: Wegen ihrer lederartigen Konsistenz kein gewöhnlicher Speisepilz.

Die Schmetterlingstramete gehört zu den farbenprächtigsten Pilzen überhaupt.

Ihre fächerförmigen Fruchtkörper zeigen wunderschöne konzentrische Streifen in Braun, Grau, Creme, Orange und manchmal sogar bläulichen Tönen.

Wo wächst sie? Auf abgestorbenen Ästen, Baumstümpfen und morschem Laubholz.

Was macht sie besonders? Sie ist das ganze Jahr über sichtbar und spielt eine wichtige Rolle beim Abbau abgestorbener Bäume.

Bestimmte Inhaltsstoffe werden wissenschaftlich untersucht. Daraus lässt sich jedoch keine allgemeine Heilwirkung selbst gesammelter Pilze ableiten.

🍄 8. Grünspan-Becherling – Der Pilz, der Holz türkis färbt

Wissenschaftlicher Name: Chlorociboria aeruginascens und verwandte Arten

Grünspan-Becherling – Der Pilz, der Holz türkis färbt

Essbarkeit: Nicht zum Verzehr empfohlen.

Er ist nicht als klassischer Giftpilz bekannt, allerdings gibt es keine ausreichenden Belege dafür, dass sein Verzehr sicher ist.

Dieser winzige Pilz besitzt eine erstaunliche Fähigkeit: Er kann abgestorbenes Holz dauerhaft blaugrün färben!

Seine kleinen, becherförmigen Fruchtkörper sind oft nur wenige Millimeter groß und erscheinen besonders bei feuchtem Wetter.

Wo wächst er? Auf verrottendem Laubholz, beispielsweise von Eichen und Buchen.

Was macht ihn besonders? Sein natürliches Pigment heißt Xylindein. Das dadurch gefärbte Holz wurde bereits vor Jahrhunderten für kunstvolle Intarsienarbeiten verwendet.

Oft entdeckt man zuerst das türkisfarbene Holz und erst danach den winzigen Pilz.

🍄 9. Aderiger Rötel-Saftporling – Der geheimnisvolle Pfirsichpilz

Wissenschaftlicher Name: Rhodotus palmatus

Essbarkeit: Ungenießbar.

Dieser seltene Pilz sieht beinahe unwirklich aus!

Sein rosa- bis pfirsichfarbener Hut besitzt ein außergewöhnliches Netz aus erhabenen Adern, das an die Linien einer menschlichen Handfläche erinnert.

Wo wächst er? Auf abgestorbenem Laubholz, besonders auf alten Ulmenstämmen.

Was macht ihn besonders? Bei feuchtem Wetter kann seine Oberfläche kleine Flüssigkeitstropfen bilden.

In vielen Regionen Europas ist dieser Pilz selten geworden. Wer ihn entdeckt, sollte ihn fotografieren und unbedingt ungestört lassen.

🌳 Warum wachsen im Oktober besonders viele Pilze?

Der Herbst bietet vielen Pilzarten ideale Bedingungen. Drei Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle:

  • Feuchtigkeit: Herbstregen versorgt den Waldboden und das Holz mit ausreichend Wasser.
  • Milde Temperaturen: Viele Arten bilden ihre Fruchtkörper besonders gerne bei kühlerem Wetter.
  • Natürliche Kreisläufe: Abgestorbenes Holz und Herbstlaub bieten zahlreichen Pilzarten wichtige Lebensräume und Nährstoffquellen.

Dabei sind Pilze weit mehr als schöne Waldbewohner. Sie zersetzen organisches Material, unterstützen Bäume und tragen entscheidend zum Gleichgewicht unserer Wälder bei.

⚠️ Wichtig: Nicht jeder schöne Pilz ist essbar!

Einige der vorgestellten Arten sind beliebte Speisepilze, andere giftig, ungenießbar oder selten.

Verlassen Sie sich niemals allein auf Fotos, Farben oder kurze Beschreibungen, um die Essbarkeit eines Pilzes zu beurteilen. Giftige Doppelgänger können selbst erfahrene Sammler täuschen.

Verzehren Sie Wildpilze nur nach zweifelsfreier Bestätigung durch einen qualifizierten Pilzsachverständigen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung muss sofort medizinische Hilfe gesucht werden.

🍂 Der Oktober – Eine geheimnisvolle Welt wartet darauf, entdeckt zu werden

Ob leuchtend gelbe Korallenpilze, tiefschwarze Totentrompeten oder geheimnisvolle Pilze, die Holz türkis färben: Unsere Wälder stecken voller kleiner Wunder.

Manchmal genügt es, beim nächsten Herbstspaziergang genauer hinzusehen, um eine völlig neue Welt zu entdecken.

🍄 Welchen dieser neun Pilze haben Sie schon einmal im Wald gesehen? Und welcher fasziniert Sie am meisten? Schreiben Sie es uns in die Kommentare!

WIR SCHENKEN DIR EIN BUCH KOSTENLOS!

Gib deine E-Mail-Adresse ein und lade das Buch „Astrologie: Die Rückkehr einer Wissenschaft“ herunter! Tauche ein in die geheimnisvolle Welt der Sterne und entdecke, wie die Magie der Sterne deinen Blick auf dich selbst und die Welt um dich herum verändern kann!

Nur ein Klick trennt dich von deinem Buch und neuen Erkenntnissen!

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here