Simbabwe: Trophäen-Jäger während einer Jagd-Safari von Krokodilen gefressen

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Ein südafrikanischer Jäger wurde von einem Krokodil getötet. DNA-Tests, die an den menschlichen Überresten in einem Krokodil durchgeführt wurden, beweisen dies.

 

Der namentlich als Scott Van Zyl (44) bekannte Jäger war letzte Woche nach einer Jagdsafari verschwunden. Die Polizei erschoss daraufhin drei Nilkrokodile, von denen sie vermuteten, dass sie den zweifachen Vater gefressen hatten. Van Zyl war ein professioneller Jäger, der für eine Firma arbeitete, die Jagd-Reisen für ausländische Kunden betreibt.

 

Dies alles geschah in Simbabwe. Nachdem die Polizei die Krokodile erschossen hatte, sicherten sie die Kadaver und führten DNA-Tests durch, um herauszufinden, welches Van Zyl gefressen hatte. Van Zyl war auf einer Jagdsafari am Ufer des Limpopo-Flusses mit einem simbabwischen Fährtenleser und einem Hunde-Rudel unterwegs. Seine Fußspuren wurden aufgenommen und während einer Such- und Rettungsaktion, die von der Heritage Protection Group und den Behörden Simbabwes durchgeführt wurde, zu einem Flussufer zurückverfolgt.

 

Das Suchteam erhielt die Erlaubnis, drei Nilkrokodile in der Gegend zu erschießen. Es wurde dann festgestellt, dass eines von ihnen tatsächlich die Überreste von Van Zyl enthielt. DNA-Tests haben dies nur noch einmal bestätigt. Naturschutzgruppen haben die Umstände verurteilt, die zum Tod von Van Zyl führten. Sie machen geltend, dass er überhaupt nicht hätte jagen sollen. Während der Jagd hatten er und sein Fährtenleser ihren Lastwagen verlassen und gingen in die Wildnis in verschiedene Richtungen. Später an diesem Tag kehrten seine Hunde ohne ihn ins Lager zurück. Sein Gewehr und sein Hab und Gut wurden später im Inneren des Trucks gefunden.

 

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Das veranlasste dann eine Rettungsaktion. Ein Rettungsteam aus Hubschraubern, Tauchern und Fährtensuchern durchkämmte das Gebiet, während Freunde in Dörfern und an Fischer Poster über den Vermissten ausgaben. Van Zyls Fußspuren wurden später am Flussufer entdeckt, und sein Rucksack war bereits von Trackern geborgen worden. Polizei und Naturschutzorganisation haben gemeinsam beschlossen, die Reptilien zu erschießen, um herauszufinden, ob er von einem gefressen worden war. Mindestens vier Menschen wurden im vergangenen Monat in Simbabwe von Krokodilen getötet.

 

Im März hatten die Dorfbewohner ein Krokodil aufgeschnitten und die Überreste eines achtjährigen Jungen gefunden. Diese schockierende Szene wurde von einem Augenzeugen mit einem Smartphone im Dorf Mushumbi Pools in der Zentralprovinz Mashonaland im Norden von Simbabwe festgehalten. Einer der Einheimischen vermutete, dass das Krokodil den Jungen getötet und gefressen hatte, und er erschoss das Tier. Es scheint, dass die Zunahme der Todesfälle mit dem heftigen Regen zusammenhängen könnte, der Simbabwe in letzter Zeit geplagt hat. Fluss- und Dammniveaus wurden erhöht, wodurch Krokodile in Gegenden gelangen können, in denen sie normalerweise nicht vorkommen.

 

In letzter Zeit gibt es sogar noch mehr Fälle, in denen Menschen von Krokodilen gefressen wurden. Ein Krokodil wurde kürzlich in Beatrice, einer Bauerngemeinde in der nahegelegenen Provinz Mashonaland East, erschossen. In seinem Magen befinden sich die Überreste eines lokalen Fischers. Im November vergangenen Jahres wurde auch ein 13-jähriger Junge, der gezwungen war, für die Bezahlung seiner Schulgebühren zu fischen, von einem Krokodil getötet.

 

Nilkrokodile ernähren sich normalerweise von Fischen, Antilopen und Zebras, sie können jedoch auch Menschen angreifen.

 

 

 

 

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