Dieser außergewöhnliche Vogel namens Purpurhähnchen hat einen mehrfarbigen Körper, eine hellbraune Krone und helle “Augenbrauen”.

 

Während viele Vogelarten wie etwa Laubsänger und Pfaue ein erstaunlich helles, leuchtendes Gefieder aufweisen, hat das Purpurhähnchen einen farbenprächtigen Körper mit einer hellbraunen Krone und einer hellen Augenbrauengegend.

Das Purpurhähnchen (wissenschaftlicher Name: Leptopoecile sophiae) ist eine Art aus der Familie der Aegithalidae (Schwanzmeisen) und wurde erstmals 1873 von Nikolai Severtzov beschrieben.

Das Purpurhähnchen ist ein recht kleiner Vogel und wiegt lediglich 6 bis 8 Gramm bei einer Größe zwischen ca. 8,5 und 10 Zentimetern Die hinteren und oberen Schwanzdecken sind violettblau, und sowohl Männchen als auch Weibchen weisen eine hellbraune Krone und ein weißes Supercilium (Augenbrauen) auf sowie und einen relativ langen Schwanz.

 

Das Männchen zeigt ein Gefieder in leuchtenden Farben, mit markanten blau-lila Unterfedern und im Bereich der Brust. Das Federkleid der Weibchen ist in der Regel deutlich blasser und unterscheidet sich von demjenigen der Männchen zudem durch sein helleres Untergefieder.

Das im Himalaya, auf dem tibetischen Plateau, in Russland und in weiten Teilen Nordwestchinas beheimatete Pupurhähnchen bevorzugt trockenes Gebirgsstrauchland in Höhenlagen zwischen 2.000 und 5.000 Metern und zieht für den Winter in niedrigere Lagen.

 

Das Purpurhähnchen sucht als Nahrung nach Insekten unter Wurzeln und Felsen.

Wie einige andere Vogelarten auch, so sind diese Vögel monogam und der erste Partner, den sie wählen, wird ihr Partner fürs Leben sein. Die Brutzeit beginnt normalerweise Anfang April und währt bis in den Juli. Das Paar baut sein kuppelförmiges Nest gemeimsam in Sträuchern in etwa 90 Zentimetern Höhe.

 

Das Weibchen legt normalerweise vier bis sechs Eier, die durchschnittlich über 20,5 Tage hinweg bebrütet werden. Die Eltern teilen sich die Brutpflege, und die Küken werden nach ungefähr 17 Tagen flügge.

Die IUCN (Internationale Union für Naturschutz) führt das Purpurhähnchen auf der Roten Liste gefährdeter Arten als “Relativ Gering Gefährdet”, was vor allem auf den natürlichen Lebensraum dieses Vogels in hochgelegenen und kalten Regionen zurückzuführen ist, in denen verwilderte Katzen – in der Regel ein natürlicher Feind – eher nicht so gerne jagen gehen.

 

Wenn Sie persöhnlich eher wie die Wildkatzen und nicht gerade ein begeisterter Kletterer sind, der den Weg hinauf in die kalten Höhen liebt,  dann werden Sie wahrscheinlich die Fotos des Pupurhähnchens von zu Hause aus genießen. Viel Vergnügen!

 

Verweise: