Das Jane Goodall Institute und die Organisation One Tree Planted  haben im vergangenen Juli ein Projekt gestartet, das 3 Millionen Bäume in Uganda pflanzen und damit den Lebensraum für gefährdete Schimpansen und andere Wildtiere wieder herstellen soll.

 

Am 14. Juli 2020, der auch der Weltschimpansentag ist, verkündigten das Jane Goodall Institute und die Organisation One Tree Planted ihre Partnerschaft in dem Projekt „Wildlife Habitat & Corridor Restoration Project” in West-Uganda. Dieses Projekt soll mehr als 3 Millionen Bäume im Gebiet Albertine Rift Forests pflanzen und damit den wichtigen Lebensraum für gefährdete Schimpansen sowie für mehr als 50 Prozent der Vögel, 39 Prozent der Säugetiere, 19 Prozent der Amphibien und 14 Prozent der Reptilien und Pflanzen des afrikanischen Festlandes langfristig wiederherstellen.

 

“Wir fühlen uns geehrt, gemeinsam mit dem renommierten Jane Goodall Institute eine Wiederaufforstungsinitiative dieser Größenordnung durchzuführen”, sagte der Gründer von One Tree Planted, Matt Hill. “Dieses Projekt wird es uns ermöglichen, sowohl die Ökosysteme als auch die Gemeinden der Albertine Rift Forests zu unterstützen, was letztlich einen bedeutenden ökologischen, sozioökonomischen und kulturellen Nutzen für das Gebiet bedeutet.“

 

Wie One Tree Planted erklärt, soll das Programm “den langfristigen Schutz der wildlebenden Schimpansen- und anderen Menschenaffenpopulationen und ihres Lebensraums durch die Förderung der lokalen Verwaltung und des Managements der natürlichen Ressourcen und die Förderung alternativer nachhaltiger Lebensgrundlagen” sicherstellen. Das Tacare-Programm des Jane Goodall Institute ist ein innovativer, gemeinschaftsorientierter Erhaltungs- und Entwicklungsansatz, der mit der lokalen Bevölkerung zusammenarbeitet. Dadurch soll ein Bewusstsein für den Naturschutz geschaffen werden. Das Programm hat sich als erfolgreich erwiesen, weil es von den beteiligten Gemeinden sowohl angenommen als auch vorangetrieben wird.

 

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“Wir müssen die bestehenden Wälder schützen. Wir müssen versuchen, den Wald und das Land um den Wald herum, das nicht allzu lange degradiert war, wiederherzustellen. Sodass die Samen und Wurzeln im Boden sprießen können damit wir dieses Land wieder zurückgewinnen und es zu einem erstaunlichen Waldökosystem machen können“, sagte Dr. Jane Goodall.

 

Das Projekt hat als wesentliche Hauptziele den Wiederaufbau zerstörter Zonen im Zentralen Waldreservat von Kagombe, die Förderung agrarforstwirtschaftlicher Praktiken auf Gemeindeland und die Überwachung und den Schutz durch lokale Wildhüter. Zusätzlich zur Pflanzung von 3 Millionen Setzlingen werden 700 Haushalte in nachhaltigen agrarforstlichen Praktiken für ihr Land geschult (und unterstützt).

 

 

Quelle: Treehugger