Meditation ist etwas, von dem wir oft hören, doch noch immer halten viele Menschen die Meditation für eine rein religiöse Praxis. Dem ist jedoch nicht so. Sie entfaltet messbare Wirkungen – auf Gesundheit, Gehirn und Gedanken...

 

370 Schulen in ganz England haben damit begonnen, Kindern die gleichen Techniken beizubringen wie die Robert W. Coleman Elementary School. Die Schüler lernen über das Bewusstsein, Achtsamkeit und wie sie ihr tägliches Leben verbessern können mit Hilfe der Meditation. Derzeit wird das Programm im Rahmen einer Studie zur psychischen Gesundheit durchgeführt, die die britische Regierung bis im Jahr 2021 plant.

 

Berichten von NHS zufolge leidet jedes achte britische Kind an psychischen Störungen und immer mehr Kinder zeigen Anzeichen von Angstzuständen und Depressionen. Das ist auch bei uns nicht anders. Kinder drücken ihre Gefühle oft aus, indem sie treten und schreien. Sie haben ihre Gefühle nicht unter Kontrolle und verstehen daher oft selbst nicht, was sie durchmachen. Durch das Schreien und treten versuchen sie, ihre Gefühle loszulassen. Meditation kann ihnen dabei helfen, sich zu entspannen um negative Gedankenmuster loszulassen und sich auszudrücken. Das wiederum wirkt sich auf ihre Gesundheit, ihre Gedanken und ihr Gehirn aus.

 

An den meisten Schulen werden Kinder bestraft, wenn sie etwas ‘falsch’ machen oder nicht artig sind. Die Robert W. Coleman-Grundschule in Baltimore setzt in dieser Hinsicht ganz anders an bei den Kindern. Anstatt sie zu bestrafen versuchen sie es mit Meditation, die weltweit immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. In englischen Schulen begann man deshalb jetzt mit diesem Experiment. Bereits im Februar 2016 stellten sie zum ersten Mal den Mindful Meditation Room vor. Bestrafung, Angst und Stress wird dabei ersetzt durch Meditation und Ruhe. Durch die Beruhigung des Geistes wird den Kindern bei vorliegenden Problemen wirkungsvoll geholfen. Die Methode wurde der Schule von The Holistic Life Foundation vorgestellt und hat sich als äusserst effektiv erwiesen.

 

Die Schüler berichteten, dass sie positive Veränderungen erleben, seitdem das Experiment begonnen wurde. Sie sagen, dass es ihnen leichter fällt, gelassen an Prüfungen ran zu gehen und sie sich weniger gestresst und unter Druck fühlen.

 

Die verwirrten Hormone im Teenageralter sind an gewöhnlichen Tagen immer am Rande der Explosion. Das Lernen dieser Atemtechniken hilft ihnen, ihre Wutprobleme zu lösen.

 

Wir müssen unseren Kindern ermöglichen, stabile Erwachsene in unserer Gesellschaft zu werden.

 

Ich denke, dass das Unterrichten von Achtsamkeit und Meditation an Schulen von grosser Bedeutung ist und hoffe, dass mehr Bildungseinrichtungen diese Methode versuchen werden.